Ben

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Ben hat tolle Fortschritte gemacht. Er hat mittlerweile 3 cm Muskeln auf seiner „schlechten“ Hinterhand aufgebaut und bewältigt fleißig sein wöchentliches Bergtraining sowie seine Physiotherapie mit Unterwasserlaufband. 1 ½ Std. Gassi gehen am Tag, meistert er nun mit Bravour. Immer öfters saust er so schnell im Hundespiel den anderen davon, dass die ihm kaum hinterher kommen. Er lacht und freut sich jeden Tag über sein Leben und hat schon einiges dazu gelernt.

Nach über 14 Wochen haben wir nun die Suche nach einem neuen zu Hause eingestellt und beschlossen, dass Ben für sein restliches Leben bei uns, seiner „Pflegefamilie“ bleiben darf. Denn wir haben ihn so lieb gewonnen, dass wir ihn nicht mehr hergeben möchten.

 

 

 

Ben, Rüde kastr.,  geb.  10.05.08             Mischling aus Griechenland

Ben ist ein sehr menschenbezogener, freundlicher und intelligenter Hund, er ist nur leider behindert und benötigt noch weiter medizinische Betreuung und Physiotherapie. Die finanziellen Kosten werden wir weiter übernehmen, damit wenigstens der finanzielle Aspekt nicht in den Vordergrund tritt.

Seine Behinderung scheint ihn beim Toben mit anderen Hunden oder Kindern nicht zu stören, er zeigt enorme Lebensfreude und verhält sich wie jeder gesunde Hund es tut. Momentan kann er ca. 30 Min. spazieren gehen und das mehrmals täglich. Viel länger wird das aber vermutlich auch in Zukunft nicht gehen.

Er hat rassespezifisch Jagdtrieb, welcher mit dem geeigneten Training in die richtigen Bahnen gelenkt werden kann. Er liebt Kinder und ist sehr interessiert an seiner Umgebung. Ben ist stubenrein, geht gut an der Leine, er fährt prima Auto, er ist sehr verträglich mit Artgenossen und ein altersbedingt verspielter und äußerst gelehriger Hund. Ben ist sehr erfinderisch und bringt damit seine Pflegeeltern oft zum Lachen. Er würde in den richtigen Händen zum absoluten Traumhund werden!

Dass er heute noch so ein enormes Vertrauen in uns Menschen hat ist unfassbar und hat uns ermutigt Ben zu helfen.

Hier seine Geschichte....................


Benni (so hieß er vorher) wurde als Welpe in Griechenland zum Sterben in einen Brunnenschacht geworfen. Daraus resultierten schwere Verletzungen an Bändern und Kniegelenken. Er wurde in Deutschland an beiden hinteren Beinen operiert und nach einer Nachbehandlung auf der Pflegestelle in eine neue Familie vermittelt.

Dort hätte er dringend Physiotherapie und ein gezieltes Bewegungsprogramm benötigt, um wieder Muskulatur an den hinteren Extremitäten aufzubauen. Leider hat Benni diese Therapie nicht bekommen und wurde jetzt nach ca. 6 Monaten wieder an die Tierschutzorganisation zurückgegeben.

Benni hatte Schmerzen und eine Fehlstellung der beiden hinteren Beine war klar zu erkennen.

Er wurde jetzt noch mal bei dem Chirurgen vorgestellt, der bereits im Februar auf die Dringlichkeit des Handelns hingewiesen hat.

Röntgenbilder von Wirbelsäule, Hüften und beiden Knien, eine Messung der Muskulatur und Ultraschallaufnahmen der Kniegelenke erfolgten erst vor wenigen Tagen.

Die Diagnose ist niederschmetternd!

Benni besitzt kaum Muskulatur an beiden hinteren Beinen, deshalb wurden die Gelenke viel stärker belastet als es hätte sein dürfen, vor allem im Wachstum.

Beide Hüften sind geschädigt, was ihm momentan wohl die meisten Schmerzen bereitet. Auch die Kniegelenke übernehmen keine richtige Funktion mehr, eine Kniescheiben ist ziemlich „locker“.

Benni bekommt momentan Schmerzmittel, damit er sich mehr bewegt, gleichzeitig bekommt er Physiotherapie und ein Training auf dem Unterwasserlaufband. Benni wird wohl zeitlebens Physiotherapie und ein spezielles Bewegungstraining benötigen. Er muss gesund ernährt werden und natürliche Nahrungsergänzungsmittel könnten ihm sicher nicht schaden. Es muss erst genügend Muskulatur vorhanden sein, bevor weitere medizinische Maßnahmen einen Sinn machen.

Wie weit Benni später mal belastbar ist und wann eine weitere OP erforderlich ist, kann der Tierarzt heute leider noch nicht sagen. Bevor ein neues Hüftgelenk eingesetzt werden muss, gibt es jedoch noch einige andere Möglichkeiten. Der Arzt rät dazu die OP so weit wie es nur geht hinauszuzögern.

Seitdem Benni Schmerzmittel bekommt, bewegt er sich jedoch deutlich mehr und hüpft im Galopp mit dem Hundemädchen auf der Pflegestelle über die Wiese. Seine Behinderung scheint ihn nicht wirklich zu stören, er ist trotzdem ein sehr lebenslustiger Hund.

Bisher haben wir über 1.500 € für Bennis weitere Versorgung sammeln können und wir sind sicher das wird noch mehr. Die neue Familie könnte sich auf unsere finanzielle Unterstützung verlassen und muss die Kosten auf keinen Fall alleine tragen.

Es haben sich schon so viele Menschen für Benni eingesetzt, dass es jetzt nicht an einem endgültigen Platz für ihn scheitern darf!

Bitte helfen Sie uns für Benni ein liebevolles und tolerantes Zuhause zu finden, wo er auch mit seiner Behinderung geliebt und geschätzt wird!

Spenden für seine weitere medizinische Betreuung in der Pflegestelle und für die Zukunft nehmen wir gerne entgegen. Wir werden ein separate Spendenkonto für Benni einrichten, die Daten werden auf unserer Internetseite zu lesen sein. www.hundeschuleallgaeu.de

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne telefonisch unter folgender Nummer melden:

Silvia Assoulin
Telefon 0172 / 3113103
silvi@hundeschuleallgaeu.de